KR 07064 Satyrium spini 
([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775 )
Kreuzdorn-Zipfelfalter
Blue-spot Hairstreak

Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!

Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak

Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak

Der blaue Fleck und die zipfelartigen Fortsätze der Hinterflügel sind charakteristisch für die Art. Bei abgeflogenen Exemplaren wie diesem ist der blaue Fleck kaum mehr erkennbar. Es besteht dann Verwechslungsgefahr zu anderen Arten von Zipfelfaltern.

Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak

Paarung Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak

Es existieren kaum Bilder, bei denen der Falter die Flügeloberseite zeigt. Hier wird die braune Grundfarbe der Oberseite sichtbar, weil ein Teil des Hinterflügels fehlt - typischerweise ein Teil im Bereich des Flügelschwänzchens (Südwest-Portugal, Barragem de Bravura, 25.5.2005)

Paarung (D, Bayern, Umgebung Eichstätt, 3.7.2007, Eddy Robert)

Raupe Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak

Raupe Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak

Freilandaufnahme der Raupe an Kreuzdorn (Rhamnus spec.)

Großaufnahme dieser Raupe

Eier Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak (27263 Byte)

Eier Satyrium spini Blue-spot Hairstreak Kreuzdorn-Zipfelfalter (23385 Byte)

Kreuzdorn-Schößling , Ablagepflanze Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrim spini Blue-spot Hairstreak (23385 Byte) Oben   Die Eier werden - meist in Gruppen - in die Nähe von Astgabeln kleiner Kreuzdornsträucher gelegt  (D, BW, Oberes Donautal

Oben links :  Bei der winterlichen Eiersuche besteht das Problem, den Kreuzdorn zu erkennen. Er ist weniger dornig als Schlehe (=Schwarzdorn) und Weissdorn.

Links :  Das nebenstehende Bild zeigt den Kreuzdorn-Schössling, an dem die abgebildeten Eier abgelegt wurden. Den Kreuzdorn erkenne ich daran, dass sich oft ein Zweig nach beiden Seiten verzweigt - in der Mitte befindet sich dann (typischerweise!) ein ca. 1-2cm langer Sporn (vgl. Bild der Eier weiter oben)

Eier Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak 

Puppe Kreuzdorn-Zipfelfalter Satyrium spini Blue-spot Hairstreak 
Die Eier werden bodennah an Krüppelschlehen abgelegt und sind nicht leicht zu finden. Diese Eier wurden im Jahre 2004 im Großen Lautertal auf der Schwäbischen Alb  fotografiert (an Kreuzdorn) Puppe 
Weitere Bilder: Bild1: Unterseite (Südwest-Portugal, Bensafrim, 17.5.2005)
Größe/Häufigkeit: Kleiner Falter, den ich an den spärlichen Fundorten immer nur in geringer Anzahl angetroffen habe.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: In Europa vor allem in Süden verbreitet, in Deutschland lückige Verbreitung in wärmeren Gegenden auf trockenen Magerrasen mit kleinen Kreuzdornsträuchern. Die Falter fliegen je nach Höhenlage und geographischer Lage von Ende Mai bis in den August hinein.
Ähnliche Arten: Wenn man die Unterseite des Falters in Ruhe betrachten kann, gibt es nur bei abgeflogenen Exemplaren Verwechslungsgefahr mit anderen Arten von Zipfelfaltern, z.B. Kleiner Schlehen-Zipfelfalter.
Raupenfutterpflanzen: Im wesentlichen Kreuzdorn (Rhamnus spec.).
Überwinterung: Wie das obere Bild zeigt, als Ei.
Damit lässt sich die Art auch im Winter nachweisen. Das Vorgehen ist sehr detailliert beschrieben in dem folgenden Buch von Gabriel Hermann :  Tagfalter suchen im Winter/Searching for Butterflies in Winter
Wissenswertes: Eine beliebte Winterbeschäftigung von mir ist das Suchen von Zipfelfaltereiern. Am leichtesten gelingt dies beim Nierenfleck-Zipfelfalter, dort habe ich die auch für Laien erfolgsversprechende Vorgehensweise genau beschrieben. Relativ leicht gelingt dies auch beim Blauen Eichen-Zipfelfalter, schwieriger beim Ulmen-Zipfelfalter und bei dieser Art. 
Systematik: Lycaenidae - Bläulinge
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.

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