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KR 07064 Satyrium spini |
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage! |
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| Der blaue Fleck und die zipfelartigen Fortsätze der Hinterflügel sind charakteristisch für die Art. | Bei abgeflogenen Exemplaren wie diesem ist der blaue Fleck kaum mehr erkennbar. Es besteht dann Verwechslungsgefahr zu anderen Arten von Zipfelfaltern. |
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| Es existieren kaum Bilder, bei denen der Falter die Flügeloberseite zeigt. Hier wird die braune Grundfarbe der Oberseite sichtbar, weil ein Teil des Hinterflügels fehlt - typischerweise ein Teil im Bereich des Flügelschwänzchens (Südwest-Portugal, Barragem de Bravura, 25.5.2005) |
Paarung (D, Bayern, Umgebung Eichstätt, 3.7.2007, Eddy Robert) |
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Freilandaufnahme der Raupe an Kreuzdorn (Rhamnus spec.) |
Großaufnahme dieser Raupe |
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| Bei der winterlichen Eiersuche besteht das Problem, den Kreuzdorn zu erkennen. Er ist weniger dornig als Schlehe (=Schwarzdorn) und Weissdorn. | Die Eier werden - meist in Gruppen - in die Nähe von Astgabeln kleiner Kreuzdornsträucher gelegt. |
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| Das nebenstehende Bild zeigt den Kreuzdorn-Schössling, an dem die abgebildeten Eier abgelegt wurden. Den Kreuzdorn erkenne ich daran, dass sich oft ein Zweig nach beiden Seiten verzweigt - in der Mitte befindet sich dann (typischerweise!) ein ca. 1-2cm langer Sporn (vgl. Bild der Eier weiter oben) | Puppe |
| Weitere Bilder: | Bild1: Unterseite (Südwest-Portugal, Bensafrim, 17.5.2005) |
| Größe/Häufigkeit: | Kleiner Falter, den ich an den spärlichen Fundorten immer nur in geringer Anzahl angetroffen habe. |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | In Europa vor allem in Süden verbreitet, in Deutschland lückige Verbreitung in wärmeren Gegenden auf trockenen Magerrasen mit kleinen Kreuzdornsträuchern. Die Falter fliegen je nach Höhenlage und geographischer Lage von Ende Mai bis in den August hinein. |
| Ähnliche Arten: | Wenn man die Unterseite des Falters in Ruhe betrachten kann, gibt es nur bei abgeflogenen Exemplaren Verwechslungsgefahr mit anderen Arten von Zipfelfaltern, z.B. Kleiner Schlehen-Zipfelfalter. |
| Raupenfutterpflanzen: | Im wesentlichen Kreuzdorn (Rhamnus spec.). |
| Überwinterung: | Wie das obere Bild zeigt, als Ei. Damit lässt sich die Art auch im Winter nachweisen. Das Vorgehen ist sehr detailliert beschrieben in dem folgenden Buch von Gabriel Hermann : Tagfalter suchen im Winter/Searching for Butterflies in Winter |
| Wissenswertes: | Eine beliebte Winterbeschäftigung von mir ist das Suchen von Zipfelfaltereiern. Am leichtesten gelingt dies beim Nierenfleck-Zipfelfalter, dort habe ich die auch für Laien erfolgsversprechende Vorgehensweise genau beschrieben. Relativ leicht gelingt dies auch beim Blauen Eichen-Zipfelfalter, schwieriger beim Ulmen-Zipfelfalter und bei dieser Art. |
| Systematik: | Lycaenidae - Bläulinge |
| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem
an interessierte Laien und Fortgeschrittene,
so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare
und Korrekturen bin ich stets dankbar!
Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können. |
| Zur Hauptseite: | www.schmetterling-raupe.de |