06953 Parnassius mnemosyne (L., 1758)
Schwarzer Apollofalter
Clouded Apollo

Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!
Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo Paarung (Versuch) Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo
Die Art kommt in Deutschland z.B. an vereinzelten Stellen der Schwäbischen Alb vor (D, Oberes Donaultal, Raum Beuron, 11.6. 2006) (Vergeblicher?) Paarungsversuch (D, Oberes Donautal, Raum Beuron, 11.6. 2006)
Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo

Bild  Valeria Malits

Bild  Valeria Malits

Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo (28448 Byte)

Schwarzer Apollo Clouded Apollo Parnassius mnemosyne (23348 Byte)

Diese beiden Bilder des Schwarzen Apollos wurden in den französischen Pyrenäen aufgenommen. Aus der Distanz wirkt der Falter wie ein großer Weißling, der aber durch seinen segelnden Flug dem Kenner sofort auffällt. Die schwarzen Flecken und die dunkel schattierten Spitzen der Vorderflügel erlauben eine sichere Unterscheidung vom ähnlichen und gleich großen Baumweißling

Eier Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo

Raupe Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo

Diese außergewöhnliche Freilandaufnahme der Eier stammt von Detmar Koelman.

Raupenbild von Aleksander Mucha

Biotopfoto Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo

Paarung Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne Clouded Apollo

Biotop des Schwarzen Apollos auf der Schwäbischen Alb : Breiter Taleinschnitt, beidseitig bewaldet mit Beständen von Lerchensporn, in der Mitte ausreichend große Hochstaudenfluren, die zur Flugzeit der Falter noch nicht gemäht sind (Nektarangebot!) Paarung (oder Versuch?) - Österreich, Kärnten, Feldkirchen, 20.5.2007
Weitere Bilder: Bild1 : Falter von oben ( Aleksander Mucha )
Bild2 : Falter von oben (D, Oberes Donaultal, Raum Beuron, 11.6.2006)
Bild3 : Lerchensporn mit Fruchtansatz
Größe/Häufigkeit: Sehr großer Falter, der in Deutschland nur noch an wenigen Stellen sehr lokal vorkommt - z.B. noch sehr selten an wenigen Stellen der Schwäbischen Alb oder in der Rhön.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Das Vorkommen beschränkt sich auf lichte Wälder in bergigen Gegenden (z.B. Mittelgebirge,  Alpen, Pyrenäen, ...) in denen die Raupenfutterpflanze Lerchensporn vorkommt. Ich sah den Falter bisher nur in Hochstaudenfluren fliegen. Der Falter fliegt von Ende Mai bis Anfang Juli.
Ähnliche Arten: Bei Betrachtung aus der Ferne oder im Flug besteht Verwechslungsgefahr mit dem Apollofalter und mit dem Baumweißling, eventuell auch mit dem Großen Kohlweißling.
Raupenfutterpflanzen: Lerchensporn-Arten (Corydalis spec.)
Überwinterung: Als fertig entwickelte Raupe im Ei.
Wissenswertes: Die Seltenheit des Falters hat auch zu tun mit seiner komplizierten Biologie: Zum Zeitpunkt der Eiablage hat sich die Raupenfutterpflanze Lerchensporn bereits in den Boden zurückgezogen, die Eier werden auf Verdacht in der Nähe abgelegt!

Systematik:

Papilionidae - Ritterfaler
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.

Zur Hauptseite: www.schmetterling-raupe.de