06955 Parnassius apollo (LINNAEUS, 1758)
Apollofalter
Apollo

Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!


Apollo Parnassius apollo Apollofalter

Apollo Parnassius apollo Apollofalter

Männlicher Falter aus dem südlichen Österreich (Kärnten, Umgebung Klagenfurt)

Weiblicher Falter aus dem südlichen Österreich (Kärnten, Umgebung Klagenfurt)

Apollo Parnassius apollo Apollofalter
Apollo Parnassius apollo Apollofalter
Auf der Schwäbischen Alb war die Art früher häufig - inzwischen kommt die Art hier im Wesentlichen nur noch an einer Stelle vor (D, Schwäbische Alb, Großraum Ulm, 11.07.2006) Unterseite (D, Schwäbische Alb, Großraum Ulm, 11.07.2006)

Apollo Parnassius apollo Apollofalter

 Parnassius apollo  Apollofalter  Apollo

Bei dieser Sitzhaltung sind die roten Flecken nicht sichtbar (D, Schwäbische Alb, Großraum Ulm, 11.07.2006) Schweiz, Umgebung Chur, Calanda, 11.9.2010
Weiße Fetthenne Sedum album Raupennahrungspflanze Apollofalter Parnassius apollo  Apollofalter  Apollo
Parnassius apollo  Apollofalter  Apollo Oben links :  Hauptraupennahrungspflanze ist die Weiße Fetthenne (Sedum album), hier blühend.

Oben rechts :  Weiße Fetthenne (Sedum album) auf Befestigungsmauer in Weinberg

Links :  Typischer Lebensraum in den Alpen : Sedum-Polster an offenen, sonnigen u. felsigen Stellen
Parnassius apollo Apollofalter Parnassius apollo  Apollofalter  Apollo
Parnassius apollo  Apollofalter  Apollo Oben links :  Paarung : Liechtenstein, Umgebung Balzers, 12.6.2011  Dieter Gschwend

Oben rechts :  D, Bayern, Altmühltal, 5.7.2009  Gerhard Wider

Links :  Schweiz, Wallis, 26.7.2010  Ralf Botzenhardt

Apollo Parnassius apollo Apollofalter Mosel

Apollowein Apollo-Wein Apollo Parnassius apollo Apollofalter

Das größte außeralpine Vorkommen der Art in Deutschland findet sich an der Mosel, wo Reinhold Essing diesen Falter fotografierte. Die Moselpopulation war durch intensive Bewirtschaftung der Felsterassen stark gefährdet. Seit einigen Jahren gibt es entsprechende Schutzmaßnahmen, die man durch den Kauf entsprechender "Apollo-Weine" unterstützen kann (www.vinothek-winningen.de )
Apollo Parnassius apollo Apollofalter Apollo Parnassius apollo Apollofalter
Apollofalter Apollo  Parnassius apollo Oben :  Ein Falter aus der Fränkischen Schweiz (D, Fränkische Schweiz, Umgebung Weismain, 8.7.2007, Norbert Dörfler)

Oben links :  Auch auf der Fränkischen Alb gibt es noch aktuelle Vorkommen (Richard Mittl, D, Fränkische Alb, 20.7.2006)

Links :  D, Bayern, Fränkische Alb, 8.7.2006  Siegfried Wischolek

Apollo Parnassius apollo Apollofalter

Apollo Parnassius apollo Apollofalter

Falter aus Norditalien (Piemont), die bunten Flecken gehen hier mehr ins Orange. Falter mit Detailaufnahme eines Fühlers (Österreich, Tirol, Fliess im Kaunertal, 17.6.2007, Wolfgang Ertl)

Apollo Parnassius apollo Apollofalter

Apollo Parnassius apollo Apollofalter

Bei diesem Bild von Heidi Zimmerli aus der Schweiz ist auf Grund der gut erkennbaren Fühler die Zuordnung zu P. apollo gesichert (vgl. rechts) Großaufnahme eines Fühlers: Der Fühlerschaft ist nicht (bzw. kaum) dunkel geringelt - auch dies erlaubt die Unterscheidung zum Hochalpen-Apollo. Beim dortigen Artenportrait wird ein Bild zum Vergleich der Fühler angeboten.

Puppe Apollo Parnassius apollo Apollofalter


Raupe Apollo Parnassius apollo Apollofalter

Puppe, Bild von André Beaury

Erwachsene Raupe auf Weißer Fetthenne

Weitere Bilder: Bild1 : Fühlervergleich P.apollo (rechts) / P.phoebus (links)
Bild2 : Raupenfutterpflanze Weiße Fetthenne
Bild3 : Jungraupe an Weißer Fetthenne von Walter Kräuter
Bild4 : Oberseite Falter (Baden-Württemberg)
Bild5 : 2 Falter auf Blüte (D, Schwäbische Alb, Großraum Ulm, 11.07.2006)
Bild6 : Unterseite (D, Schwäbische Alb, Großraum Ulm, 11.07.2006)
Bild7 : Mosel-Apollo (D, Mosel, Martina Gröber). Bei Frau Gröber kann man auch einen "Apollo-Wein" bestellen:
           www.vinothek-winningen.de 
Bild8 : Weiterer "Apollo-Wein" von der Mosel
Bild9 : D, Moseltal, 14.6.2009  Edgar Viertel-Harbich
Bild10 : D, Bayern, Fränkische Schweiz, 6.7.2008  Norbert Dörfler
Bild11 : D, Moseltal (Dortebachtal) 15.6.2008  Hans Peter Zirwes
Bild12 : Österreich, Vorarlberg, Umgebung Feldkirch, 25.7.2010  Maria Berg  
Bild13 : Oberseite (D, Schwäbische Alb, Großraum Ulm, 16.07.2013)
Bild14 : Unterseite des Falters darüber
Größe/Häufigkeit: Sehr großer Falter, der in einigen Berggebieten (Alpen, Nordeuropa, Franz. u. Schweizer Jura, Türkei) noch recht häufig ist.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Die Art ist in Europa lokal vor allem in den Bergregionen verbreitet. Der Falter bevorzugt im Bergland felsige Bereiche mit größeren Vorkommen der Raupenfutterpflanze (s.u.). Außerhalb der Alpen gibt es in Deutschland nur noch ganz wenige isolierte Stellen, z.B. im Bereich der Mosel und in der Schwäbischen und Fränkischen Alb (?). Je nach Höhenlage fliegt der Falter ab Mitte Juni bis Ende August.
Ähnliche Arten: Im Bereich der Hochalpen ab 1800m fliegt der sehr ähnliche Hochalpen-Apollo. Die Falter dieser Art haben am Vorderrand der Vorderflügel meist eine zusätzliche Rotzeichnung. Außerdem sind die Fühler am Schaft deutlich dunkel geringelt (vgl. Bild1, P. phoebus links)

Dem Schwarzen Apollo (Parnassius mnemosyne) fehlt jegliche Rotzeichnung. Er wird deshalb gelegentlich mit dem Baumweißling (Aporia crataegi)  verwechselt.

Raupenfutterpflanzen: Fetthenne (Sedum spec.), vor allem Weiße Fetthenne (Sedum album)
Überwinterung: Als fertig entwickeltes Räupchen im Ei.
Wissenswertes: Der Apollofalter ist eine der wenigen Arten, bei der wahrscheinlich auch Sammler am rapiden Rückgang (außerhalb der Alpen) beteiligt waren (obwohl die Art seit über einem halben Jahrhundert streng geschützt ist). Hauptursache des Rückgangs ist jedoch die Zerstörung des Lebensraums - z.B. Verschwinden der Raupenfutterpflanze Weiße Fetthenne durch Zunahme der Beschattung nach Aufgabe der ursprünglichen Pflege.

Systematik:

Papilionidae - Ritterfalter
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.

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