| Weitere Bilder: | Bild1:
Halberwachsene Raupe (Schwäbische Alb) Bild2: Falter mit leicht geöffneten Flügeln (Schwäbische Alb) Bild3: Falter mit weit geöffneten Flügeln (Schwäbische Alb) Bild4: Ei von Frank Strietzel ( www.leps-fstr.de ) Bild5: Futterpflanze Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) Bild6: Puppe Bild7: Halberwachsene Raupe (Monty Erselius) Bild8: Jungraupe (Claudia Wider) Bild9: Falter (Südfrankreich, Luberon, Cadenet, 4.5.2008, Els Latten) Bild10: Falter (Österreich, Osttirol, Iselsberg, 23.5.2009, Peter Riesslegger) |
| Meldung: | Meldung der Art - vor allem mit Bildbeleg - sind dringend erwünscht. Bitte nur mit Fundort (+PLZ?) + Datum, z.B. hier. |
| Schwärmer: | Die Familie der Schwärmer spielt eine besondere Rolle unter den Nachtfaltern. Es sind meist sehr große Falter mit dickem Körper, die oft kolibriartig im Schwirrflug vor Blüten stehend beobachtet werden. Beim Wolfsmilchschwärmer geschieht dies vor allem in der Dämmerung. Wenn man geeignete Pflanzen (Geißblatt (Lonicera spec.), Nachtkerzen (Oenothera spec.), Seifenkraut (Saponaria spec.), Phlox (Phlox paniculata), ...) im Garten hat, bekommt man sie am ehesten zu Gesicht. Häufiger als die Falter findet man die großen Raupen, die meist am Körperende eine Art Stachel (völlig ungefährlich!) haben. |
| Größe/Häufigkeit: | Großer Nachtfalter, der nur in wärmeren, nicht intensiv bewirtschafteten Landschaften noch regelmäßig anzutreffen ist. |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | Verbreitet auf naturnahen Trocken- und Magerrasen mit größeren Wolfsmilchbeständen (bevorzugt Zypressen-Wolfsmilch). Die Falter fliegen von Ende Mai bis in den Juli hinein, in sehr warmen Gegenden kann sich eine zweite Generation bilden, die man dann bis Ende August antreffen kann. |
| Raupen: | Die spektakulär gefärbten Raupen sind unverwechselbar. Sie fressen an Wolfsmilcharten (Euphorbia spec.), vor allem an Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias). |
| Ähnliche Arten: | Vom Flügelschnitt her sind alle Schwärmer ähnlich! Es bedarf einiger Erfahrung, die Arten im Schwirrflug auseinander zu halten. Arten, die wie der Wolfsmilchschwärmer rötliche Zeichnungselemente enthalten sind z.B. der Mittlere Weinschwärmer, Ligusterschwärmer und Windenschwärmer. Die größte Ähnlichkeit besteht aber zum Labkraut-Schwärmer. Auf den Kanaren gibt es den sehr ähnlichen Kanaren-Wolfsmilchschwärmer (von manchen auch als Unterart von H.euphorbiae betrachtet) |
| Raupenfutterpflanzen: | Wolfsmilch-Arten (Euphorbia spec.) |
| Überwinterung: | In Europa als Puppe. Auf den Kanaren dürfte eine ganzjährige, ununterbrochene Entwicklung vorliegen. |
| Systematik: | Sphingidae - Schwärmer |
| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem
an interessierte Laien und Fortgeschrittene,
so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für
Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar!
Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können. |
| Zur Hauptseite: | www.schmetterling-raupe.de |