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| Das obere Bild von Daniel Lang wurde in Griechenland aufgenommen, das untere von Karl-Heinz Römer auf der griechischen Insel Rhodos im Schmetterlingstal Petaloudes. Die Bilder zeigen Massen von ruhenden Faltern. In gewissen Tälern Griechenlands wird dieses Verhalten als Touristenattraktion benutzt - mit teilweise schädlichen Auswirkungen für die Natur ( Naturzerstörung durch Ausbau der Infrastruktur, Störung der Falter). Dabei wissen die wenigsten, dass es auch in Deutschland Stellen gibt, wo man im August entlang von Waldwegen mit Wasserdost Hunderte Falter antreffen kann - z.B. in Wäldern im Bereich der Weinberggebiete zwischen Stuttgart und Heilbronn (vgl. Bild2 unten) oder auch im Moseltal. Noch beeindruckender als die beiden Bilder oben ist das folgende Youtube-Video von myvideomedia (eventuell muss man das 1.Video "Überspringen") |
| Meldung: | Meldungen der Art - vor allem mit Bildbeleg - sind dringend erwünscht. Bitte nur mit Fundort (+PLZ?) + Datum, z.B. hier. |
| Weitere Bilder: | Bild1:
Jungräupchen Bild2: Ansammlung von ca. 10 Faltern (Eppingen, Raum Heilbronn, 4.8.2004) Bild3: 4 Falter (Eppingen, Raum Heilbronn, 4.8.2004) Bild4: Unterseite Falter (fremd2808, Jutta Albert ) Bild5: Unterseite Falter ( fremd1197, Walter Müller ) Bild6: Oberseite Falter (Österreich, Umg. Wiener Neustadt, Hohe Wand, 1.8.2009) Bild7: Oberseite, geschlossene Flügel (D, BW, Schwäbische Alb, Dettingen/Erms, 5.8.2006) Bild8: Raupe (Österreich, Steiermark, Weiz, Ende Mai 2005, Matthias Knoll ) Bild9: Raupe (D, Rheinland-Pfalz, Dernau/Ahr, 21.5.2006, Marianne Theis-Prodöhl ) Bild10: Raupe (D, Rheinland-Pfalz, Neustadt a.d.Weinstraße, 14.5.2006 , Helge Mock ) Bild11: Ansammlung von Faltern auf der griechischen Insel Rhodos im Schmetterlingstal Petaloudes, Detlev Dittmer |
| Größe/Häufigkeit: | Mittelgroßer Nacht-Falter, der am Tage fliegt und an den Vorkommensorten recht häufig sein kann. |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | Ich fand den Falter teilweise häufig am Nordrand der Schwäbischen Alb und im Bereich der Bergstraße, dagegen noch nie in meiner näheren Heimat in Oberschwaben. Der Falter fliegt ab Mitte/Ende Juli bis Ende August. |
| Ähnliche Arten: | Im Flug mit anderen roten Bären (z.B. Schönbär, Callimorpha dominula oder Blutbär, Tyria jacobaeae) zu verwechseln (diese fliegen aber eher früher im Sommer). In Ruhestellung bei genauem Hinsehen eindeutig gezeichnet. |
| Raupenfutterpflanzen: | Himbeere (Ribus idaeus), Brennnessel (Urtica spec.), diverse Laubgehölze und weitere niedere Pflanzen |
| Überwinterung: | Als Raupe. |
| Wissenswertes: | Über 90% der Falter fand ich auf Wasserdost (Eupatorium cannabinum) sitzend am Rande von Waldwegen. Es lohnt sich also, zur Flugzeit diese Pflanzen systematisch abzusuchen. |
| Systematik: | Arctiidae - Bärenspinner |
| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem
an interessierte Laien und Fortgeschrittene,
so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für
Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar!
Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können. (Stichworte : Schmetterling , Raupe , Schmetterlinge , Raupen ) |
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