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07114 Maculinea nausithous
(BERGSTRÄSSER, 1779) |
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage! |
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Fast das gesamte Leben des Falters spielt sich auf Blüten des Großen Wiesenknopfes ab: Links die Eiablage (Schwarzwald, Straubenhardt, 29.7.2005) , unten Paarung und Nektaraufnahme. |
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Paarung |
Der Große Wiesenknopf ist auch bei weitem die wichtigste Nektarquelle. |
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Eine seltene Aufnahme eines Männchen mit geöffneten Flügeln (D, Baden-Württemberg, Emmingen-Liptingen b. Tuttlingen, 24.7.2007, Foto: Tanja u. Olaf Natusch) |
Eiablage am Großen Wiesenknopf (D, Bayern, Knetzgau, Markus Welz) |
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| Interessant an diesem Paarungsbild von Eva Knon sind die fast völlig reduzierten schwarzen Flecken bei einem der Falter (D, Bayern, 94113 Tiefenbach-Ötzing, 28.7.2007) | Paarung (Bild Stefan Höhnel) |
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Oben links : Oberseite Männchen Oben : Männchen im Flug (Bild von Beate Albrecht) Links : Ei (Bild von Beate Albrecht) |
| Weitere Bilder: | Bild1:
Falter von unten (Schwarzwald, Straubenhardt, 29.7.2005) Bild2: Falter von unten (D, BW, Marxzell-Pfaffenrot, 5.8.2009, Martina Brüstle) Bild3: Begleitende Ameise (Myrmica rubra) (D, BW, Marxzell-Pfaffenrot, 5.8.2009, Martina Brüstle) |
| Größe/Häufigkeit: | Kleiner Falter, der selten ist, aber auch in kleinen Wiesenknopfbeständen mit nur wenigen Pflanzen existieren kann. |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | In Europa schwerpunktmäßig auf Mitteleuropa beschränkt. Der Falter kommt vor allem in feuchten Biotopen mit Wiesenknopfbeständen vor und fliegt von Mitte Juli bis Mitte August. |
| Ähnliche Arten: | Die dunkle Färbung und das Punktmuster auf der Flügelunterseite machen den Falter eigentlich unverwechselbar, ähnlich und in ähnlichen Biotopen vorkommend ist aber der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling. |
| Raupenfutterpflanzen: | Großer Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) |
| Überwinterung: | Als junge Raupe im Ameisennest |
| Wissenswertes: | Der ganze Lebenszyklus dreht sich um den Großen Wiesenknopf
(Sanguisorba officinalis), auf dem hier auch die Paarung stattfindet.
Hier werden auch die Eier abgelegt, fressen die Raupen, bis sie halberwachsen
von Ameisen in ihre Nester getragen werden und dort überwintern. Die
Raupen fressen einerseits die Ameisenbrut, liefern andererseits den Ameisen
eine Art Sekret. Die männlichen Falter wirken im Flug schwarzblau.
Der Falter kann also nur existieren, wenn gleichzeitig bestimmte Ameisenarten vorkommen. Es gibt noch eine Reihe weiterer Ameisen-Bläulinge (Heller Wiesenknopf-Am.-Bl., Schwarzfleckiger Am.-Bl.). |
| Systematik: | Lycaenidae - Bläulinge |
| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem
an interessierte Laien und Fortgeschrittene,
so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für
Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar!
Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können. |
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