03983 Zygaena loti 
(Dennis&Schiffermüller, 1775 )
Beilfleck-Widderchen
Slender Scotch Burnet

Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!


Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet (18298 Byte)

Paarung Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet (28933 Byte)

Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet Oben :  Die Art zeigt einen ausgeprägten "Sexual-Dimorphismus" - die Weibchen sind viel heller beschuppt und haben eine doppelte weiße Halskrause (der obere Falter im Bild zeigt also das Weibchen). (28.5.2002, Kobarid, Westslowenien)

Oben links :  Eine der wenigen Widderchen-Arten, die man auch im Gelände leicht bestimmen kann - am ehestens an dem beilförmigen Fleck am Flügelende. Typisch sind auch die hellen Beine (vgl. auch Bild rechts und unten). (28.5.2002, Kobarid, Westslowenien)

Links :  Gut erkennbar sind die hellen Beine (Südfrankreich, Rustrel, 30.5.2010)
Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet

Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet

Oben :  Südfrankreich, Dep.Aude, Umg.Quillan, 2.6.2007

Oben links :  D, Schwäbische Alb, Pfullingen, 17.6.2005

Links :  D, Schwäbische Alb, Großes Lautertal, Bichishausen, 9.7.2010

Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet
Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet Paarungsbilder

Oben :  D, Schwäbische Alb, Großes Lautertal, Bichishausen, 9.7.2010

Oben links :  Griechenland, Pindosgebirge, Konitsa, 19.6.2011

Links :  D, Thüringen, Umgebung Arnstadt, 13.7.2012  Claudia Pelzer
Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet  Beilfleck-Widderchen Zygaena loti Slender Scotch Burnet 
D, BW, Schwäbische Alb, 15.6.2004  Markus Schäfer  D, Bayern, Karlstadt, 8.5.2011  Lothar Schlör 
Weitere Bilder: Bild1: Paarung (19.7.2004, Umg.Fürstenfeldbruck)
Bild2: Falter (4.6.2004, Insel Krk Kroatien)
Bild3: Falter (D, Schwäbische Alb, Bad Ditzenbach, 1.8.2007)
Bild4: Falter (D, Schwäbische Alb, Deggingen, Ave Maria, 1.8.2005)
Bild5: Falter (D, Schwäbische Alb, Großes Lautertal, Bichishausen, 15.7.2008)
Bild6: Falter (Südfrankreich, Rustrel, 30.5.2010)
Bild7: Falter (Schweiz, Wallis, Raron, 6.8.2010)
Größe/Häufigkeit: Kleiner tagfliegender Falter (aber kein Tagfalter!), der an den Vorkommensorten oft in größerer Anzahl angetroffen werden kann.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Die Art ist in Europa weitverbreitet (Ausnahme: z.B. der Südwestens und der Norden). Ich finde den Falter regelmäßig auf der Schwäbischen Alb. Generell werden kalkreiche Gebiete bevorzugt. Es ist eine der ersten Widderchen-Arten im Jahr, die Flugzeit reicht von Ende Mai bis in den Juli hinein.
Ähnliche Arten: Es gibt viele Widderchen-Arten mit roten Flecken, die man grob in "6-Fleck-Typ" (z.B. Sechsfleck-Widderchen), "5-Fleck-Typ" (z.B. die obere Art) und "Streifen-Typ" (z.B. Thymian-Widderchen )unterteilen kann. Die obige Art lässt sich durch den "beilförmigen" roten Fleck noch einigermaßen sicher bestimmen.
Raupenfutterpflanzen: Kleearten (Trifolium spec.), die für Kalkmagerrasen typisch sind.
Überwinterung: Als Raupe.
Wissenswertes: Es gibt auch grüne Widderchen-Arten. Da sie keine markanten Flecken haben, ist die Unterscheidung noch schwieriger!

Systematik:

Zygaenidae - Widderchen
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.

Zur Hauptseite: www.schmetterling-raupe.de