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KR 07193 Polyommatus (Agrodiaetus) damon |
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage! |
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| Männchen (Schweiz, Unterengadin, S-charl bei Scuol, 31.08.2009) | Gleicher Falter wie links - die Unterseite ermöglichte die sichere Bestimmung |
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| Balz, Weibchen oben, Unterseite Weibchen hier (Schweiz, Unterengadin, Ftan, 01.09.2009) | Diese Aufnahme entstand auf der Mittleren Schwäbischen Alb, wo die Art sehr selten ist. |
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Bild aus der Slowakei (Martin Hrouzek) |
Schweiz, Wallis, Tunetschalp ob Mörel, Juli 2006, Carole Wiesmann |
| Alle weiter unten gezeigten Bilder stammen aus dem westlichen Piemont (Italien). Dort könnten (wie im Susa-Tal und weiter nördlich im Aosta-Tal andere, sehr ähnliche Arten wie Polyommatus ripartii (FREYER, 1830) , Polyommatus exuberans (VERITY, 1926), Polyommatus humedase TOSO & Balletto, 1976) vorkommen. | Bei den 3 links genannten Arten ist aber die Oberseite in beiden Geschlechtern dunkelbraun. Für eine weitere sehr ähnliche Art - Polyommatus dolus (HÜBNER, 1823) verläuft die Verbreitungsgrenze deutlich südlicher. |
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| Die beiden Aufnahmen oben wurden in Norditalien (westliches Piemont, Fenestrelle, 1.8.2002 ) aufgenommen. | Die oberen Aufnahmen zeigen denselben Falter, in diesem Falle also ein Männchen. |
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| Auch hier zeigen die Bilder in der oberen Zeile denselben Falter | Norditalien (westliches Piemont, Pellicetal, Bobbio Pellice/Villa Nova, 30.8.2005) |
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Dieses Bild zeigt die markante Färbung der Unterseite besonders deutlich. (Norditalien, westliches Piemont, Pellicetal, Bobbio Pellice/Villa Nova, 2.8.2002) |
| Weitere Bilder: | Bild1 : Balz (gleiches Pärchen wie oben, Blick auf Unterseite) |
| Größe/Häufigkeit: | Kleiner Falter, der in Deutschland nur an ganz wenigen Stellen noch vereinzelt auftaucht (u.a. auf der Schwäbischen Alb). |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | In Europa vom Norden der Iberischen Halbinsel über Mitteleuropa nach Osten verbreitet, weiter südlich isoliert in Teilen Italien und des Balkans. In Deutschland findet man die Art nur in der Mitte und im Süden auf wenigen Kalk-Magerrasen mit größeren Beständen der Saat-Esparsette. Die Falter fliegen im Hochsommer. |
| Ähnliche Arten: | Die blauen Männchen sind oberseits mit anderen Bläulings-Männchen zu verwechseln (z.B. mit dem Silbergrünen Bläuling), bekommt man jedoch die Unterseite zu Gesicht, ist eine eindeutige Bestimmung leicht. |
| Raupenfutterpflanzen: |
Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia) (=Futter-Esparsette) |
| Überwinterung: | Vermutlich überwintert das junge Räupchen. |
| Wissenswertes: | Magere Wiesen mit Saat-Esparsette sind die einzige Chance zum Überleben dieser Art - intensive Beweidung ist dabei schädlich. |
| Systematik: | Lycaenidae - Bläulinge |
| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem
an interessierte Laien und Fortgeschrittene,
so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für
Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar!
Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können. |
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