KR 08704 Cerura vinula (L., 1758)
Großer Gabelschwanz
Puss Moth
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!

Männchen Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth

Weibchen Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth

Das Bild zeigt einen frisch geschlüpften männlichen Falter. Den Falter bekommt man allerdings recht selten zu Gesicht!

Weibchen 

Paarung Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth

Paarung (D, Insel Rügen, Rambin, 13.7.2005 (2.Generation ??), Sabine Glaser)
Raupe Großer Gabelschwanz Puss Moth Cerura vinula (16166 Byte) Raupe Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth
Die erwachsene Raupe ist eine imponierende Erscheinung - am Ende sieht man die "Gabel", welche die Raupe bei Beunruhigung herausstreckt.

Erwachsene Raupe

Raupe Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth Halberwachsene Raupe Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth

Fast erwachsene Raupe beim Befressen von Salweide

Halberwachsene Raupe

Kopf der Raupe Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth (17863 Byte)

Großaufnahme des imposanten Kopfes der Raupe

Gabel Großer Gabelschwanz Puss Moth Cerura vinula (14642 Byte)

Raupe Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth

Großaufnahme der ausgestülpten Gabel

Auch diese erwachsene Raupe hat ihre Gabel ausgestülpt

Verfärbte Raupe Großer Gabelschwanz Cerura vinula Puss Moth

Dieses Bild von Heinz Schmid zeigt eine dunkel verfärbte, also zur Verpuppung bereite Raupe.

Verfärbte Raupe kurz vor dem Einspinnen zur Verpuppung

Großer Gabelschwanz Puss Moth Cerura vinula (26475 Byte)

Hier schlüpft ein männlicher Falter (Fühler!) aus dem Kokon. Wie der schlufpbereite Falter eine geeignete Öffnung findet, ist weiter unten beschrieben.
Weitere Bilder: Bild1: Puppe mit Kokon
Bild2: Frisch geschlüpfter Falter
Bild3: Kopf der Raupe
Größe/Häufigkeit: Mittelgroßer Nachtfalter, der zwar als Falter recht selten beobachtet wird, von dem man aber bei gezielter Suche doch an vielen geeigneten Stellen noch Raupen findet.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Den Falter findet man am ehesten in naturnahen Bereichen mit genügendem Bewuchs mit Pappeln und Weiden, auch an Waldrändern. Der Falter fliegt von Ende April bis in den Juli hinein.
Ähnliche Arten: Sowohl die Raupe als auch der Falter kann am ehesten mit dem viel selteneren Weißen Gabelschwanz (Cerura erminea) verwechselt werden.
Raupenfutterpflanzen: Die Raupe wird an Pappeln (Populus spec.) und Weiden (Salix spec.) gefunden, vor allem an der Zitter-Pappel (Populus tremula) und an der Sal-Weide (Salix caprea).
Überwinterung: Als Puppe in dem oben abgebildeten harten Kokon.
Wissenswertes: Wenn man den festen Kokon in der Hand hat, der die Puppe enthält, fragt man sich, wie der schlüpfende Falter da wieder herauskommt. Die Lösung des Rätsels: Der schlüpfende Falter sondert eine Flüssigkeit ab, welche den Kokon aufweicht und ein Schlupfloch schafft.

Systematik:

Notodontidae - Zahnspinner
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.     (Stichworte :  Schmetterling , Raupe , Schmetterlinge , Raupen )

Zur Hauptseite: www.schmetterling-raupe.de