KR 07084 Zizeeria knysna (TRIMEN, 1862)
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African Grass Blue
Dieses Artenportrait wurde von Jürgen Hensle erstellt.
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!
Zizeeria knysna African Grass Blue Zizeeria knysna African Grass Blue
Männchen Weibchen

Zizeeria knysna African Grass Blue

Die oberen beiden und das nebenstehende Bild wurden mir von Marco Bertram zur Verfügung gestellt (Teneriffa, Puerto de la Cruz, 1.8.2005)
Zizeeria knysna Zizeeria knysna
Zizeeria knysna Die oberen beiden und das nebenstehende Bild wurden mir von Pavla Biscan zur Verfügung gestellt (Gran Canaria, Umgebung Maspalomas, 12.1.2010)

Zizeeria knysna African Grass Blue

Zizeeria knysna African Grass Blue

Beide Bilder hat Vaclav Masek 19.3.2005 an der südlichen Ostküste von Fuerteventura (Kanaren) aufgenommen - sie zeigen ein Weibchen. Der Falter kann relativ gut an der Unterseite identifiziert werden - natürlich unter Berücksichtigung seiner Verbreitung.

Zizeeria knysna African Grass Blue

Zizeeria knysna
Zizeeria knysna Oben links :  Weibchen, Kanaren, La Gomera, 31.10.2008, San Sebastian, Helmut Burkard

Oben :  Männchen, Kanaren, Teneriffa, 20.6.2009, Markus Schäfer

Links :  Männchen, Kanaren, Teneriffa, Puerto de la Cruz, 1.9.2007, Peter Wagner
Weitere Bilder : Bild1 :  Männchen , La Palma, 2007, Ulrike Jentzsch
Größe/Häufigkeit: Kleiner Falter, der am Nordrand seiner Verbreitung mehr einzeln, weiter südlich aber durchaus auch sehr häufig auftreten kann.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Z. knysna ist eine tropische und subtropische Art, die von Australien über Südasien bis Nordafrika und zu den Kanarischen Inseln verbreitet ist. In Europa ist sie von Kreta, Malta, Sizilien und vor allem aus Portugal und Spanien bekannt, wo sie aber stets nur lokal auftritt. Es ist eine Art trockener Savannen, die in halbwüstenartigen Biotopen, in Oasen, an steinigen Küsten und Flusslandschaften und ähnlichen trockenen Landstrichen, hauptsächlich tiefer Lagen auftritt - gerne jedoch versammelt um feuchte Stellen innerhalb dieser trockenen Biotope. Als Zuwanderer kann sie auf Luzernefeldern zahlreich angetroffen werden. Die Flugzeit ist von der Temperatur und den Niederschlägen abhängig, dauert auf den Kanaren  in tieferen Lagen das ganze Jahr über an, ist weiter nördlich aber auf die Monate Februar bis Oktober beschränkt.
Ähnliche Arten: Z. knysna kann mit zahlreichen anderen Bläulingen verwechselt werden. Bei genauer Betrachtung, speziell der Zeichnung der Hinterflügelunterseite , ist eine sichere Zuordnung jedoch stets möglich.
Raupenfutterpflanzen: Die Raupe frisst an Blüten, Früchten und jungen Blättern einer Vielzahl vornehmlich krautiger Pflanzen wie Luzerne, Sauerklee, Knöterich, Malve, Wolfsmilch u.v.a.m.
Überwinterung: Die meisten Populationen entwickeln sich ununterbrochen. Das Überwinterungsstadium der nördlichen Populationen ist nicht bekannt.
Wissenswertes: Die aus Australien, Asien und dem östlichen und zentralen Mittelmeerraum bekannte Unterart karsandra  ist möglicherweise eine eigene, von Zizeeria knysna verschiedene Art. Das Verbreitungsgebiet von Z.knysna würde sich dann auf Portugal, Spanien, die Kanaren, Marokko, Westalgerien und das südlich anschließende Afrika beschränken.
Systematik: Lycaenidae - Bläulinge
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.     (Stichworte :  Schmetterling , Raupe , Schmetterlinge , Raupen )

Zur Hauptseite: www.schmetterling-raupe.de