| Plebeius idas (L.,
1761) Ginster-Bläuling Idas Blue Plebeius argyrognomon (BERGSTRÄSSER, [1779]) Kronwicken-Bläuling Reverdin's Blue |
Sofern nichts anderes vermerkt,
handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer
Auflösung auf Anfrage!
Die beiden schwierigen, nur vom Spezialisten zu unterscheidenden Arten werden gemeinsam behandelt |
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| Die beiden oberen Aufnahmen wurden im Frühsommer 2003 nördlich von München aufgenommen. Oben das Männchen. | Auf Grund der Aussage lokaler Entomologen kommt in dieser Gegend nur der Ginster-Bläuling vor. Oben das Weibchen. |
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Dieses Bild von Marco Pollini - aufgenommen im südlichen Tessin - zeigt ein Weibchen bei der Eiablage an Bunter Kronwicke (Coronilla varia). Er meint, dass es sich um den Kronwicken-Bläuling handelt, was auch durch die Ablagepflanze nahegelegt wird. |
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| Die beiden Falter oben (links das Männchen, rechts das Weibchen) wurden Ende Mai 2003 in Südfrankreich in der Umgebung von Montpellier fotografiert. | Laut der mir vorliegenden Literatur kommt dort der Kronwicken-Bläuling nicht vor, so dass es sich um den Ginster-Bläuling handeln dürfte. |
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| Weibchen des Kronwicken-Bläulings. Die beiden Bilder in der oberen Zeile zeigen denselben Falter. | Die Aufnahmen stammen vom 13.8.05 (Baden-Württemberg, Jagsttal, Umgebung Jagsthausen). |
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Männchen Kronwicken-Bläuling - die vier Bilder oberhalb bzw. unterhalb stammen von Thomas Schmidt. |
Unterseite Männchen Kronwicken-Bläuling . Die vier Bilder stammen von einer bekannten Flugstelle von P.argyrognomon, einem alten Kalksandsteinbruch im Rheinhessischen Hügelland . |
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| Weibchen Kronwicken-Bläuling - sie sind wie hier häufig blau übergossen. |
Weibchen Kronwicken-Bläuling |
| Weitere Bilder: | Bild1: Falter
aus Piemont (Anf.Aug.02). Unbestimmt Bild2: Unterseite eines Falters Ende Mai 2002 Westslowenien Bild3: Oberseite des Falters aus Bild2 Bild4: Unterseite eines weiteren Falters Ende Mai 2002 Westslowenien Bild5: Paarung Ende Mai2002 Westslowenien |
| Größe/Häufigkeit: | Kleine Falter, gebietsweise auch häufig. |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | Der Ginster-Bläuling ist in Europa weitverbreitet, der Kronwicken-Bläuling zeigt eine schwerpunktmäßig südwestliche Verbreitung. Beide Arten bevorzugen offene Stellen mit ausreichendem Vorkommen der Raupenfutterpflanzen. In warmen Gegenden bilden beide Arten zwei Generationen im Jahr. |
| Ähnliche Arten: | Ähnlich einer weiteren Art von "Silberfleck-Bläulingen", dem Argus-Bläuling. Diese Falter sind etwas kleiner, die Männchen habe einen deutlich breiteren dunklen Flügelsaum und besitzt einen deutlichen Dorn an den Beinen. |
| Raupenfutterpflanzen: | Die Raupe des Ginster-Bläulings findet man z.B. an Besenginster (Sarothamnus scoparius), den Kronwicken-Bläuling z.B. an Bunter Kronwicke (Coronilla varia) |
| Überwinterung: | Vermutlich als Ei |
| Wissenswertes: | Zur genauen Artunterscheidung für wissenschaftliche Zwecke ist eine Genitalpräparation notwendig. |
| Systematik: | Lycaenidae - Bläulinge |
| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! Bezüglich der Namen richte ich mich bei in Deutschland vorkommenden Tagfaltern nach Settele/Feldmann/Reinhardt, Die Tagfalter Deutschlands, bei den sonstigen Arten nach Karsholt/Razowski, The Lepidoptera of Europe. Andere gebräuchliche Namen setze ich in Klammern! |
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