10550 Phragmatobia fuliginosa (L., 1758)
Zimtbär
Ruby Tiger

Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!

Zimtbär Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger

Phragmatobia fuliginosa  Zimtbär  Ruby Tiger (29581 Byte)

Falter mit leicht geöffneten Flügeln

Seitenansicht des Falters

Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger

Unterseite (Bild Heidi Fett)

Frisch geschlüpfter Falter (Bild Heidi Fett)

Paarung Zimtbär Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger

Dieses schöne Bild einer Paarung stammt von Sybille Przybilla

Raupe  Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger (28892 Byte)

Raupe Zimtbär  Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger (28799 Byte)

Raupe vor der Überwinterung, gezüchtet und fotografiert von  Klasse 2a (Grundschule Wiegersen in Sauensiek) - die Raupe überwinterte und ergab am 24.4.2005 den Falter. Raupe von oben - man beachte die bei der erwachsenen Raupe unterbrochen wirkender blasse Längslinie und den schwarzen Kopf.

Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger

Raupe vor Überwinterung jZimtbär Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger

Weitere erwachsene Raupe  (Bild Heidi Fett)

Der Zimtbär eine der wenigen Arten, die in jedem Land Europas vorkommen - selbst auf Island (Island, Kopavogur bei Reykjavik, 13.12.2007, Sabrina Scholz). Die Raupe besaß auch den hellen Rückenstreifen, er ist aber auf dem Bild nicht zu erkennen.

Raupen Zimtbär Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger

Eiräupchen Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger

Frank Strietzel stellt auf seiner Homepage www.leps-fstr.de auch die Zucht des Zimtbärs sehr ausführlich dar!

Eiräupchen (Bild Heidi Fett)

junge Raupe Zimtbär Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger

junge Raupe Zimtbär Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger

Eine ebenfalls höchstens halberwachsene Raupe (D, Rostock, 3.6.2007, Holger Duty)

Jungraupe (Schweiz, Wallis, Zermatt)

Raupe Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger Raupen Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger

Jungraupe (Bild Heidi Fett)

Verschiedene Raupenstadien (Heidi Fett)

Kokon mit Puppe Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger

Die Raupe verpuppt sich in einem losen Kokon, durch den man die Puppe noch erkennen kann (Bild Heide Fett)
Raupe Zimtbär Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger Zimtbär Phragmatobia fuliginosa  Ruby Tiger

Raupe nach Überwinterung (Lisa Kaufmann)

Der Raupe begegnet man besonders im Herbst oder im zeitigen Frühjahr, wenn sie eilends  Wege überquert. Lisa Kaufmann fand so Mitte März 2008 die in zwei Bildern gezeigte Raupe und erhielt daraus bereits Ende März den links gezeigten Falter (Puppenbild unten)

Raupe Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger

Parasit Zimtbär Phragmatobia fuliginosa Ruby Tiger

Raupe nach Überwinterung, vgl. rechts

Überwinternde Raupen der Art sind oft parasitiert. So fand ich die oben links abgebildete Raupe Anfang März 2008 über den Weg laufend. Die Raupe baute sogar noch einen Kokon zur Verpuppung, darin fanden sich aber die beiden links abgebildeten Parasitenpuppen, aus einem von Ihnen schlüpfte Mitte März 2008 der daneben abgebildete Parasit.
Weitere Bilder: Bild1: Puppenkokon
Bild2: Eier , Bild von Frank Strietzel
Bild3: Puppen
Bild4: Körper des Falters
Bild5: Jungraupe von Marcella Hemkes
Bild6: Raupe von der Seite
Bild7: Raupe beim Kokonbau (Klasse 2a, siehe oben)
Bild8  Puppe Lisa Kaufmann
Bild9: 2 Raupen verschiedener Stadien (Bild Heidi Fett)
Bild10: Raupe unmittelbar nach Häutung (Bild Heidi Fett)
Bild11: Puppe im losen Kokon (Bild Heidi Fett)
Größe/Häufigkeit: Kleiner Nachtfalter, der fast überall häufig anzutreffen ist.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: In Deutschland lückenlos verbreitet, in allen naturnahen Bereichen, aber auch im Kulturland vorkommend. Die Falter fliegen in einer ersten Generation im späten Frühling und in einer viel stärkeren zweiten Generation im Hochsommer. Die Raupen trifft man vor allem im Herbst an.
Ähnliche Arten: Während der Falter unverwechselbar ist, können die "bärigen" Raupen mit denen der Fleckleibären verwechselt werden.
Raupenfutterpflanzen: Viele krautige Pflanzen, u.a. Brennnnessel (Urtica spec.), Löwenzahn (Taraxacum officinale).
Überwinterung: Als Raupe. Nach der Überwinterung nimmt die Raupe keine Nahrung mehr zu sich und verpuppt sich bald.
Wissenswertes: Die überwinternde Raupe kann bei milder Witterung sogar im Winter angetroffen werden.

Systematik:

Arctiidae - Bärenspinner
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.

Zur Hauptseite: www.schmetterling-raupe.de