| 07143 Polyommatus
(Aricia)
eumedon (ESPER, [1780]) Storchschnabel-Bläuling (Schwarzbrauner Bläeuling) Geranium Argus |
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage! |
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| Wie schon der Name sagt, ist dieser "Bläuling" ausschließlich auf Storchschnabelarten fixiert. Die Bestimmung ist leichter über die Flügelunterseite als über die Oberseite möeglich: Hier ist der nagelartige, lange weiße Strich charakteristisch . | Dieses Bild erklärt den deutschen Namen "schwarzbrauner Bläuling": Beide Geschlechter sind oberseits braun! Man erkennt hier die Falter auf Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre), das Bild links oben zeigt den Falter an Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense). |
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Ei an Sumpf-Storchschnabel |
Ei an Wiesenstorchschnabel (D, BW, Bad Urach, Brucktal, 14.06.2009) |
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| Jungraupe (D, BW, Bad Urach, Brucktal, Ende Juni 2009, Sybille Przybilla) | Jungraupe l (D, BW, Bad Urach, Brucktal, Ende Juni 2009, Sybille Przybilla) |
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Auch bei diesem Falter ist die typische weiße Zeichnung ("Nagel") besonders stark ausgeprägt (D, Schwäbische Alb, Umgebung Münsingen, 17.6.2007) |
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| Falter (D, BW, Bad Urach, Brucktal, 14.06.2009) |
Falter an Wiesen-Storchschnabel |
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| Italien, Südtirol, Pfossental, 8.7.2011 Daniel Müller | Italien, Südtirol, Pfossental, 8.7.2011 Daniel Müller |
| Größe/Häufigkeit: | Kleiner Falter, der allgemein selten ist, aber an den wenigen Flugstellen auch in größerer Anzahl angetroffen werden kann. |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | Ist überall dort verbreitet, wo es noch größere Storchschnabel-Bestände (vor allem Sumpf-Storchschnabel und Blut-Storchschnabel - Geranium sanguineum) gibt: Am Rande von feuchten Wiesen oder Waldlichtungen, entlang von Bächen, aber auch auf trockenen Magerwiesen. Die Falter fliegen von Juni bis Mitte Juli. |
| Ähnliche Arten: | Bläulinge sind immer schwierig. Meist sind die Männchen oberseits blau, während die Weibchen eher braun gefärbt sind. Beim Storchschnabel-Bläuling sind beide Geschlechter oberseits dunkelbraun! Findet man einen kleinen, oberseits braunen Falter im Frühsommer auf einer Blüte einer Storchschnabelart, ist die Wahrscheinlichkeit, diese Art vor sich zu haben, ziemlich groß! (Mehr Sicherheit verschafft das folgende Merkmal: In der Mitte der Hinterflügelunterseite befindet sich ein hellumrandeter, schwarzer Punkt. Von diesem geht ein heller Streifen zum Außenrand. Das Ganze wirkt wie ein Nagel.). |
| Raupenfutterpflanzen: | Verschiedene Storchschnabelarten (Geranium spec.) |
| Überwinterung: | Als Raupe. |
| Wissenswertes: | Leider wird die häufigste Storchschnabelart, der Wiesen-Storchschnabel von dem Bläuling weitgehend gemieden. (Ich beobachtete allerdings einmal eine Eiablage an dieser Pflanze.) |
| Systematik: | Lycaenidae - Bläulinge |
| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem
an interessierte Laien und Fortgeschrittene,
so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare
und Korrekturen bin ich stets dankbar!
Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können. |
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