04151 Cossus cossus (L., 1758)
Weidenbohrer
Goat Moth
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!

Raupe Weidenbohrer   Cossus cossus   Goat Moth

Raupe Weidenbohrer Goat Moth Cossus cossus (20363 Byte)

Die Raupe ist sehr auffällig und eigentlich unverwechselbar. Sie frisst im Holz von Weiden und anderen Laubbäumen.

Manchmal verlassen die Raupen zur Verpuppung den Baum. Dies geschieht auch, wenn Bäume gefällt werden. Bild von Ludwig Schedl.

Raupe Weidenbohrer Cossus cossus Goat Moth (20248 Byte)

Raupe Weidenbohrer   Cossus cossus   Goat Moth  (23884 Byte)

Bild von Karsten Zeh.

Kopfpartie der Raupe

Raupe Weidenbohrer   Cossus cossus   Goat Moth

Diese überwinterte Raupe (gefunden im Erdboden in einer Grassode) hat die rote Farbe verloren und erscheint gelb (D, SH, Glückstadt, 16.4.2007 Bild: Uwe Stähr )

Weidenbohrer   Cossus cossus   Goat Moth  (31611 Byte)

Weidenbohrer   Goat Moth   Cossus cossus  (35596 Byte)

Recht selten bekommt man den  großen, imposanten Falter zu Gesicht - am ehesten, wenn man die Raupe zum Falter züchtet.

Seitenansicht des Falters

Weidenbohrer Cossus cossus Goat Moth (14680 Byte)

Raupe Weidenbohrer   Cossus cossus  Goat Moth  (49401 Byte)

Frisch geschlüpfter Falter neben leerer Puppenhülle.
Bild von Susanna Müller.

Ein weiteres, sehr schönes Bild einer Raupe an einem Baumstamm, aufgenommen von Marc Laggner.

Puppenkokon Weidenbohrer  Goat Moth   Cossus cossus   (33691 Byte)

Puppe  Weidenbohrer   Cossus cossus   Goat Moth   (27217 Byte)

Puppenkokon

Puppe

Befallenes Holz Weidenbohrer   Cossus cossus   Goat Moth

Von Raupen befallenes Holz ( Rainer Dicks )
Weitere Bilder: Bild1: Raupe beim Kokonbau ( Joachim Wenske )
Bild2: Unterseite der Raupe  ( Thomas Lemke )
Bild3: Falter frisch geschlüpft ( Erwin Sperber )
Größe/Häufigkeit: Sehr großer Nachtfalter, welcher selten als Falter, öfters als Raupe beobachtet wird.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Der Falter ist in Auenwäldern, aber auch im Siedlungsgebiet verbreitet. Die Falter fliegen im Wesentlichen im Juni und Juli.
Ähnliche Arten: Sowohl die Raupe als auch der Falter sind charakteristisch gezeichnet und sollten nicht verwechselt werden.
Raupenfutterpflanzen: Die Raupen fressen im Holz von vielen Laubbäumen, z.B. Weiden (Salix spec.), Pappeln (Populus spec.), Obstbäumen .
Überwinterung: Als Raupe (mehrfach!), die Verpuppung findet meist im Frühjahr statt.
Wissenswertes: Die Anwesenheit der Raupen in Bäumen soll an einem deutlich wahrnehmbaren Essiggeruch erkennbar sein. Man findet die Raupen besonders in Weiden, aber auch in Pappeln, Birken, ....  . Es gibt viele weitere Arten, bei denen die Raupen im Holz fressen, z.B. bei Glasflüglerarten (Hornissen-Glasflügler, ... ).

Systematik:

Cossidae - Holzbohrer
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.

Zur Hauptseite: www.schmetterling-raupe.de