Malacosoma castrensis (L., 1758)
Wolfsmilch-Ringelspinner
Ground Lackey

Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!

Wolfsmilch-Ringelspinner Malacosoma castrensis Ground Lackey Wolfsmilch-Ringelspinner Malacosoma castrensis Ground Lackey

Weiblicher Falter

Männlicher Falter

Raupenprozession Wolfsmilch-Ringelspinner Malacosoma castrensis Ground Lackey

In einer solchen Prozession - vergleichbar dem Verhalten der Prozessionsspinner - überquerten im April 2003 viele Raupen einen Feldweg in einer Wacholderheide am Nordrand der Schwäbischen Alb. Die Zucht ergab die oberen beiden Falter.
Raupennest Wolfsmilch-Ringelspinner Malacosoma castrensis Ground Lackey Raupen Wolfsmilch-Ringelspinner Malacosoma castrensis Ground Lackey

Raupenknäuel im Gras

Raupen dicht zusammengedrängt

Erwachsene Raupe Wolfsmilch-Ringelspinner Malacosoma castrensis Ground Lackey Erwachsene Raupe Wolfsmilch-Ringelspinner Malacosoma castrensis Ground Lackey

Erwachsene Raupe aus obiger Zucht. Hier ist der charakteristische helle Längsstreifen oben nicht erkennbar (vgl. links)

Erwachsene Raupe - fotografiert in den südfranzösischen Cevennen (Umgebung Le Vigan, Anf.Juni 2003)

Eier Wolfsmilch-Ringelspinner Malacosoma castrensis Ground Lackey

Namensgebend ist die typische Form der Eiablage - Bild von Frank Strietzel ( www.leps-fstr.de )

Weitere Bilder: Bild1: Raupemnest von   Reimar Beierlein (Schwäb. Alb)
Bild2: Raupennest von Martin Hagemann (Hiddensee)
Bild3: Erwachsene Raupe von Gustav Miller
Bild4: Verlassenes Raupennest auf Wacholderheide
Bild5: Junge Raupe
Bild6: Puppe
Bild7: Puppengespinst
Bild8: Fühler des männlichen Falters von Frank Strietzel
Größe/Häufigkeit: Kleiner Nachtfalter, der eher selten anzutreffen ist.
Verbreitung/Biotop/ Flugzeit: In Deutschland sehr lückig verbreitet und vor allem auf naturnahen Trockenrasen vorkommend. Der Falter fliegt in der Mitte des Sommers.
Ähnliche Arten: Sowohl die Raupe als auch der Falter zeigt Ähnlichkeit zum Ringelspinner, dessen Raupen allerdings eher auf Bäumen und Sträuchern vorkommen.
Raupenfutterpflanzen: Vor allem Wolfsmilch (Euphorbia spec.), aber auch eine Reihe weiterer Pflanzen wie z.B. Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor).
Ueberwinterung: Als Ei.
Wissenswertes: ---
Systematik: Lasiocampidae - Glucken
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! Bezüglich der Namen richte ich mich bei in Deutschland vorkommenden Tagfaltern nach Settele/Feldmann/Reinhardt, Die Tagfalter Deutschlands, bei den sonstigen Arten nach Karsholt/Razowski, The Lepidoptera of Europe. Andere gebräuchliche Namen setze ich in Klammern!
Zur Hauptseite: www.schmetterling-raupe.de