KR 7172  Polyommatus (Meleageria) bellargus
ROTTEMBURG, 1775
(Lysandra bellargus)
Himmelblauer Bläuling
Adonis Blue

Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!

Männchen Himmelblauer Bläuling Polyommatus (Meleageria)(Lysandra) bellargus Adonis Blue Bläuling

Weibchen Himmelblauer Bläuling Polyommatus (Meleageria)(Lysandra) bellargus Adonis Blue Bläuling
Das Männchen dieser Art zeigt ein besonders intensives, leuchtendes Blau. Wichtigstes zusätzliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Bläulingsarten ist der gescheckte, weiße Flügelsaum. Die Oberseite des weiblichen Himmelblauen Bläulings ist - wie bei vielen Bläulingsarten - braun gefärbt und leicht blau übergossen.

Männchen Himmelblauer Bläuling Polyommatus (Meleageria)(Lysandra) bellargus Adonis Blue Bläuling 

Weibchen Himmelblauer Bläuling Polyommatus (Meleageria)(Lysandra) bellargus Adonis Blue Bläuling 

Paarung Himmelblauer Bläuling Polyommatus (Meleageria)(Lysandra) bellargus Adonis Blue Bläuling 
Oben :  D, BW, Owen/Teck  17.6.2013

Oben links :  D, BW, Schwäbische Alb, Mehrstetten, Schandental  13.8.2015
2.Generation

Links :   Italien, Trentino, Segonzano, 29.5.2012
Paarung Himmelblauer Bläuling Polyommatus (Meleageria)(Lysandra) bellargus Adonis Blue Bläuling Paarung Himmelblauer Bläuling Polyommatus (Meleageria)(Lysandra) bellargus Adonis Blue Bläuling

Eiablage Himmelblauer Bläuling Polyommatus (Meleageria)(Lysandra) bellargus Adonis Blue Bläuling 
Oben :  Weiteres Paarungsbild - auch hier ist das Männchen (oben) eindeutig identifizierbar (Schwäbische Alb)

Oben links :  Besonders die weiblichen Falter sind unterseits sehr ähnlich dem Silbergrünen Bläuling - dieses Paarungsbild erlaubt aber eine eindeutige Zuordnung, da das Männchen (rechts) eindeutig zu P.bellargus gehört (Schwäbische Alb, Neuffen, 12.8.2005)

Links :  D, BW, Owen/Teck  22.5.2012
Ei aus beobachteter Eiablage an Hufeisenklee
Weitere Bilder: Bild1: Männlicher Falter von oben
Größe/Häufigkeit: Kleiner Falter, der an seinen Flugstellen auch in größerer Anzahl angetroffen werden kann.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Die Art ist - mit einigen Verbreitungslücken - in Mittel- und Südeuropa mehr oder weniger überall verbreitet. Sie  kommt vor allem auf sonnigen, mageren Wiesen, gerne im Bergland vor. In Mitteleuropa gibt es zwei Generationen im Mai/Juni und August.
Ähnliche Arten: Bei besonders intensivem Hellblau besteht der "Verdacht" auf den Himmelblauen Bläuling - genaue Bestimmung siehe oben! Die Unterseite - vor allem der Weibchen hat große Ähnlichkeit mit der des Silbergrünen Bläulings.
Raupenfutterpflanzen: Meist wird Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) genannt, zusätzlich weitere verwandte Pflanzen wie Bunte Kronwicke (Coronilla varia).
Überwinterung: Vermutlich als kleine Raupe.
Wissenswertes: Die Raupenfutterpflanze Hufeisenklee dient auch den Raupen anderer Arten (Silbergrüner Bläuling , Hufeisenklee-Gelbling) als Hauptnahrung.
Systematik: Lycaenidae - Bläulinge
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! Bezüglich der Namen richte ich mich bei in Deutschland vorkommenden Tagfaltern nach Settele/Feldmann/Reinhardt, Die Tagfalter Deutschlands, bei den sonstigen Arten nach Karsholt/Razowski, The Lepidoptera of Europe. Andere gebräuchliche Namen setze ich in Klammern!
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