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Orgyia antiqua (L., 1758) |
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage! |
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| Dieses Männchen (gekämmte Fühler!) bedrängt ein Weibchen (fast vollständig verdeckt), das bereits einige Eier abgelegt hat (Bild von Rembert Forche). | Viel eher als den Falter bekommt man die sehr auffälligen Raupen zu Gesicht. Man kann sie leicht zum Falter züchten - vgl. Link | Zucht |. |
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| Überraschung - die weiblichen Falter besitzen gar keine Flügel. Sie beginnen nach der Paarung sofort mit der Eiablage. |
Eier in Großaufnahme
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Puppen - die größeren rechts ergeben weibliche Falter. |
Raupe unmittelbar nach einer Häutung - rechts unten erkennt man die abgestreifte Haut. |
| Weitere Bilder: | Bild1:
Weiteres Raupenbild Bild2: Großaufnahme Puppe Bild3: Männlicher Falter Bild4: Männchen beim Anflug zum Weibchen Bild5: Puppengespinst Bild6: Junge Raupe Bild7: "Bürstenspinner"-Raupe aus Bali (Dr.Michael Beer) Bild8: Überwinterndes Eigelege (Lars Frenzke, Bayern, Veitsbronn, 25.1.05, ) |
| Größe/Häufigkeit: | Kleiner "tagfliegender" (nur die Männchen!) Nachtfalter, dessen Raupen man öfters findet! Den Falter beobachtet man eher selten. |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | In Europa fast überall verbreitet. Die Raupen haben ein breites Spektrum von Nahrungspflanzen, entsprechend findet man den Falter in vielen verschiedenen Biotopen, auch im Garten. Den Falter kann man vom Juni bis Oktober antreffen. |
| Ähnliche Arten: | Es gibt noch weitere, aber recht seltene "Bürstenspinner"-Arten, z.B. den Mondfleck-Bürstenspinner. |
| Raupenfutterpflanzen: | Sehr polyphag, ich fand Raupen an Weiden (Salix spec.), Rosen (Rosa spec.), Hartriegel (Cornus spec.) und Schlehe (Prunus spinosa). Es werden die meisten Laubgehölze als Futter akzeptiert, aber auch Pflanzen wie Brombeere (Rubus spec.), Himbeere (Rubus idaeus), ... |
| Überwinterung: | Als Ei. |
| Wissenswertes: | Wie bei den Bildern schon beschrieben, sind die Weibchen von Natur aus flügellos und sehr kurzlebig. Nach dem Schlüpfen werden sofort die Männchen zur Paarung angelockt (beste Gelegenheit, Männchen überhaupt zu Gesicht zu bekommen!). Unmittelbar danach legen die Weibchen die befruchteten Eier ab, oft auf das Gespinst, in dem sich die Puppe befand. Ohne sich noch weit zu bewegen, sterben sie bald nach der Eiablage. Die Jungraupen werden teilweise durch den Wind in andere Biotope getragen. |
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Systematik: |
Lymantriidae - Trägspinner |
| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! Bezüglich der Namen richte ich mich bei in Deutschland vorkommenden Tagfaltern nach Settele/Feldmann/Reinhardt, Die Tagfalter Deutschlands, bei den sonstigen Arten nach Karsholt/Razowski, The Lepidoptera of Europe. Andere gebräuchliche Namen setze ich in Klammern! |
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