Erebia ligea (L., 1758 )
Weissbindiger Mohrenfalter
(Milchfleck-Mohrenfalter)

Arran Brown
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!
Die Unterseite mit dem weißen Sprenkel macht den Falter unter den in Deutschland (außerhalb der Alpen)  vorkommenden Mohrenfaltern unverwechselbar. Die Oberseite der in Deutschland vorkommenden Mohrenfalter ist teilweise sehr ähnlich - bei Erebia ligea ist allerdings der weiße - teilweise unterbrochene -  Rand besonders deutlich.
  Sie haben Beobachtungsdaten dieser Art aus Baden-Württemberg ? Thomas Bamann bittet, ihm solche (insbesondere neuen Datums) für eine wissenschaftliche Untersuchung zur Verfügung zu stellen ( mailkontakt )
Größe/Häufigkeit: Mittelgroßer Falter, der eher vereinzelt vorkommt.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Die Art ist in Europa vor allem in der Mitte, aber auch weit im Norden verbreitet.  Die Falter fliegen im Bereich von lichten Wäldern. Die Flugzeit erstreckt sich von Mitte Juli bis Ende August.
Ähnliche Arten: In Deutschland (außerhalb der Alpen) fliegt der Falter  gleichzeitig mit dem etwas kleineren Graubindigen Mohrenfalter (E. aethiops), die Flügelunterseite erlaubt aber eine eindeutige Bestimmung. Der Gelbbindige Mohrenfalter E. meolans fliegt nur an ganz wenigen Stellen (z.B. im Schwarzwald). Im Bereich der Gebirge besteht eine Verwechslungsmöglichkeit mit Erebia euryale .
Raupenfutterpflanzen: Grasarten.
Überwinterung: Es soll ein zweijähriger Entwicklungszyklus vorliegen : Überwinterung des Räupchens in der Eihülle, dann nochmals Überwinterung der halberwachsenen Raupe.
Wissenswertes: Im Bereich der Alpen gibt es eine Vielzahl weiterer Mohrenfalter-Arten, deren Bestimmung nur dem Spezialisten möglich ist.
Systematik: Nymphalidae (Satyridae) - Augenfalter
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! Bezüglich der Namen richte ich mich bei in Deutschland vorkommenden Tagfaltern nach Settele/Feldmann/Reinhardt, Die Tagfalter Deutschlands, bei den sonstigen Arten nach Karsholt/Razowski, The Lepidoptera of Europe. Andere gebräuchliche Namen setze ich in Klammern!
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